CHRISTINE FAUSTEN

Biographie


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1963 geboren in Düsseldorf
1992-97 Kunstakademie Düsseldorf
Studium bei Professor Gotthard Graubner
lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin seit 1998 in der Schweiz
Basel und Baselland
regelmäßig Ausstellungen im In-und Ausland


Ausstellungen / Kunstprojekte (Auswahl)


2014 UPK Basel, Kunstsommer im Park (G)
Kunstkirche Elisabethen, Basel (E)
Kulturforum FFFZ Ev.K.Düsseldorf (E)
2013 Galerie Puechredon, Basel (G)
Foyer Direktionsgebäude UPK Basel (E)
Kunstkirche Christ-König, Neuss (E)
2012 Goethe-Institut Venedig
deutsch-italienische Kulturgesellschaft (G)
a word for a play Performanceteilnahme
Kunsthaus Baselland Regionale 13
Kulturfabrik Krefeld (E)
Bunkerkirche Düsseldorf (E)
Villa Dutoit Genf (G)
2011 Kunst in öffentlichen Gebäuden
Baudepartement/Zeughaus Basel (E)
2011 Bühnenbild-Objekte Tanzperformance, Basel
Zusammenarbeit mit G. Mahler und Musikakademie Basel
2011 Malerei mini-musikSinfonieorchester Basel
2010 Galerie Puechredon/E-Halle Basel (E)
Stipendium/Werkaufenthalt Serbien
Celebrating Mokranjac (G), Serbien
2009 Halle Usego Sierre CH (G)
2008 Kunsthalle Basel Regionale (G)
M54 Salon 08Visarte Basel (G)
2005 große Kunstausstellung NRW Düsseldorf (G)
2002 Kulturforum Laufen CH (E)
Galerie Schoeneck Riehen CH (G)
Städt. Galerie Villa Aichele Regionale Basel (G)
Kunsthaus Baselland (G)
2001 M54 Regionale Basel (G)
2000 im Turm Kulturforum Lutherkirche Köln (E)
1998 Kunsthaus Baselland (G)
1997 Film-Funk-Fernsehzentrum Ev.K. Düsseldorf (E)
1994 Museum am Ostwall Dortmund / Spektakel (G)
Einzelausstellung/Soloexhibition (E) – Gruppenausstellung/Groupexhibition (G)


Sammlungen: Alfred Richterich I Sammlung Ricola I UPK Basel


Ausstellungen Galerie amschatzhaus


 
Werke




Die in der Schweiz lebende Künstlerin Christine Fausten zeichnet sich insbesondere durch ihr vielschichtiges arbeiten aus. Malerei, Zeichnungen, Figuren und Objekte stehen oft in intensiver Relation zueinander. Schicht um Schicht baut sie ihre Bilder und Zeichnungen auf, in Ebenen überlagert sie Stoffe und Folien zu hängenden Objekten im Raum oder erstellt aus diversen Materialien (zum Beispiel aus Kleidungsresten, Federn, Muscheln, Spielzeug, Kordeln oder Draht) tierähnliche Figuren, die als phantasievolle Mischwesen auf den Betrachter geheimnisvoll und archaisch zugleich wirken.


Christine Fausten wurde in Düsseldorf geboren und fand später auch den Weg an die Kunstakademie Düsseldorf, wo sie von 1992-1997 bei Professor Gotthard Graubner studierte. Ein anschließendes Studium der Musikpädagogik in Basel führte ihrem künstlerischen Schaffen musikalische Aspekte hinzu, die sie inzwischen intensiv über Akkordeonspiel und Gesang in ihre Arbeiten einfließen lässt.


Immer wieder ist es Christine Fausten ein Anliegen, Intensität zu erzeugen. Dass ihre beeindruckende Werke oft etwas Kindliches und Tragisches zugleich in sich vereinen, erscheint als eine logische Folge ihrer Auseinandersetzung mit der Welt in der wir leben. So klar wie ein Kind noch alle Wunder sieht, seien es Menschen, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Städte oder auch die Schnelligkeit der Jetztzeit, so rational verdichten sich auch die Ängste der Menschen, zeigt sich ihre Verletzbarkeit und Feinfühligkeit. Und so bilden Faustens Gemälde und Zeichnungen zum einen feine Projektionsflächen für emotionale Zustände und zum anderen immer wieder gewaltige Farbkompositionen, die die Kräfte des Universums zu wecken scheinen. Die Figuren wiederum laden das Gegenüber zu einem kulturellen Diskurs ein, scheinen sich als persönliche Helfer, Kritiker oder Komödianten zur Verfügung zu stellen oder strahlen die Kraft der Urmutter Erde aus, die der menschlichen Existenz mit aller Offenheit begegnet. In jedem Fall wird der Betrachter zu Konzentration aufgerufen und erst dann wird schmunzelnd ein Geheimnis preisgegeben.


Für ihre Ausstellung amschatzhaus inszeniert Christine Fausten unter dem Titel „Ludions“ einen besonders lebendigen und spielerischen Aspekt ihres künstlerischen Schaffens. Der Titel der Ausstellung ist dem gleichnamigen Liederzyklus für Stimme und Piano von Eric Satie entliehen. Zur Eröffnung der Ausstellung am 06. September 2014 um 16.30 Uhr wird sie zu diesem Thema eine Performance mit Akkordeon bieten.