Maria Gilges

[templatic_columns layout=“one_third“ title=“Biographie“]

Geboren 1959 in Düsseldorf.
Lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Düsseldorf, Schwerpunkte Malerei und Objekt.
Künstlerische Dozententätigkeit an Schulen und in kulturellen Einrichtungen.
Mitglied: BBK Düsseldorf, Galerie Judith Dielämmer

Einzelausstellungen (Auswahl)
2021 „Maskenpflicht“ – Galerie amschatzhaus, Neuss
2017 „Wildwechsel“ – galerie kunstfensterkronenstraße5, Tönisvorst
2015 „Kunst aus Kunststoff“ – DenkHaus, Wevenlinghoven
2013 „Malerei und mehr“- Galerie Judith DieLämmer, Grevenbroich
2011 „Im Freien“ – Heaven7, Düsseldorf
2010 „Menschen am Sonntag“ – Uhrenturm, Hermann-Harry-Schmitz-Societät, Düsseldorf
2009 „Die Ermittlungen dauern an 2“ – Bürgerhaus Reisholz, Düsseldorf
2008 „Lebenslänglich“ – Buchhandlung BiBaBuZe, Düsseldorf
„Die Ermittlungen dauern an“ – Dorper Kirche, Solingen
2006 „Vorwiegend Heiter“ – Hermann Fischer Haus, Norf
2003 „Familienbilder“ – Mediapark Köln zur Tagung „Gute Lösungen finden – Aufstellungsarbeit in Familien
und sozialen Institutionen“
2002 „Maria in der Kirche“ – Foyer der Matthäi-Kirche, Düsseldorf

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2021 „Kunst aus Neuss“ – Jahresausstellung Kulturforum Alte Post, Neuss (7. Teilnahme)
“das erste Jahr“ – GiG-Gallery, Düsseldorf
“Heimat-Momente“ – Ballhaus, Düsseldorf
“Die Un – Geduld des Papiers″ – Galerie Splettstößer, Kaarst
2019 “Nachtschattengewächse″ aus der Sammlung Ideenspeicher Peter Kerschgens, Kunsthaus
2018 Galerie Brigitte Habig, Alte Weberei, Titz-Rödingen
2015 Jahresausstellung „Kunst aus Neuss“ – Kulturforum Alte Post, Neuss (fünfte Teilnahme)
2009 „Meine Mutter war eine schöne Frau“ – mit Claudia Ehrentraut, Galerie Judith Dielämmer
„Bombe“ – Galerie Plan d, Düsseldorf
„Das NGZ Kunstblatt“ – Museum Villa Erckens, Grevenbroich
2006 „Sieben auf einen Streich“ – Galerie UNIKATart, Kaarst
2005 „Zwischen den Stühlen“ – Galerie Mavis, Kaarst
„Die liebe Familie“ – mit Regina Bender, Galerie UNIKATart, Neuss
Galerie Chance Kunst, Düsseldorf
2001 „Kunst im Bau“ – mit Klaus Felser und Axel Nass, Korschenbroich

Regelmäßige Teilnahme an den Kunstpunkten, offene Ateliers in Düsseldorf, Fernseh- und Presseberichte, Werke im privaten und öffentlichen Besitz (Stadt Neuss, Neuss-Grevenbroicher Zeitung)

Kunstpreise und Auszeichnungen

Preis im Kunstwettbewerb „Faces“ der Zeitschrift „Artist Window“ 2009
BBK-Jury-Preis für das beste Kunstwerk „Winterkunst Ausstellung BBK Kunstforum Düsseldorf“ 2014

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[templatic_columns layout=“two_third_last“ title=“Ausstellungen Galerie amschatzhaus“]

Werke


Ausstellung 2021: Maskeraden

Die Galerie amschatzhaus freut sich auf die Eröffnung einer vielschichtigen Ausstellung der Düsseldorfer Künstlerin Maria Gilges. Unter dem Titel „Maskeraden“ zeigt Gilges in der aktuellen Schau ein Spektrum künstlerischer Transformationen. Fotos, die durch Übermalungen verwandelt werden, Malereien, die oft stark von ihren Vorlagen abweichen, um zu etwas Anderem zu werden, und farbenfrohe Fantasieobjekte, die vor Lebensvitalität sprühen, obwohl sie aus schnöden Plastiktüten gehäkelt sind.
Der vorliegende Katalog befasst sich mit Maria Gilges Zeichnungen, Malereien und Fotoübermalungen, diese Arbeiten scheinen alle eine geheimnisvolle Verbindung untereinander zu haben, die Metamorphose. Das aus dem griechisch stammende Wort metamórphosis bedeutet so viel wie Umwandlung, Verwandlung oder Veränderung und findet sich in dem aus der Natur bekannten Beispiel der Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling wieder. Die Raupe spürt genau, wann der Zeitpunkt zur Verwandlung gekommen ist und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Maria Gilges sich eben genau dieses Phänomen zu eigen macht. Die von ihr übermalten Fotos scheinen sich mit Urvertrauen zur Transformation hinzugeben um die dargestellten Personen zu einer spektakulären neuen Spezies werden zu lassen.
Die Ausstellungsräume der Galerie amschatzhaus verwandeln sich in der anstehenden Weihnachtszeit zu einem Kuriositätenkabinett von Menschen, Tieren und Wesen, die eine verbüffende und gleichzeitig faszinierende Wirkung auf die Betrachtenden ausüben. Man vergisst die turbulente Welt, die uns täglich fordert und versinkt in die plakativen Gestalten, die uns Maria Gilges präsentiert. Familie, Beziehungen und die Suche nach Glück und Identität spiegeln sich ebenso in ihren oft großformatigen Arbeiten auf Leinwand wieder, wie alltägliche Seinszustände von Einsamkeit, Vergänglichkeit und Unbehagen. Auf Letzteres wird Maria Gilges schonmal angesprochen:
„Beim Betrachten meiner Bilder hat mich jemand gefragt, ob ich schon mal eine Therapie gemacht hätte. Dabei sehe ich meine Arbeit auch darin, nicht nur das Leichte und die Schönheit des Lebens abzubilden. Mir ist es sehr wichtig auch Themen wie Stille, Einsamkeit, Fremdheit, Verlorenheit, unsicher zu sein oder auch Agression zeichnerisch zu verarbeiten.“, so beschreibt Gilges ihre gedanklichen Arbeitsprozesse und führt weiter aus: „Die Vorlagen zu meinen Zeichnungen, Übermalungen und Malereien sind oft unspektakuläre Fundstücke, alltägliche Aufnahmen, die durch mein künstlerisches Einwirken eine besondere Eindringlichkeit bekommen. Ich löse die Personen aus ihrem Kontext und stelle sie unscharf und verfremdet dar. Ich möchte keine Geschichten erzählen, sondern interessiere mich für das Labile und Ambivalente in einem Augenblick.“
Ein Geschwisterpärchen mit schwarzen Masken, aus ihren Hüten wachsen Insektenfühler, ein junger Herr in enganliegender Badekappe, eine Mutter und ihr Kind, verbunden durch blaue Kugelhauben, Insekten, so groß wie die Kinder, die sie berühren, ein Mann im Anzug, vertrauensvoll eingehakt von einem Eisbär, zwei Brüder auf einem weißen Pferd und die rätselhafte maskierte Dame in Schwarzweiss und mit getreiftem Gehörn: Wer sind all diese maskierten Menschen? Durch Maria Gilges sind sie in jedem Fall für alle Ewigkeit und als Betrachtende bleibt uns nur zu fragen: „Wie geht es dieser Spezies wohl heute?“
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