AMÉDÉ ACKERMANN

[templatic_columns layout=“one_third“ title=“Biographie“]Amede
Foto: Amédé Ackermann

Kurzbiografie
1991 In Neuss geboren
2012 Ausbildung zum Technischen Zeichner in Düsseldorf
2014 Akademie Studium Fotodesign in Köln
2018 Mitglied im Kunst.Neuss e.V. (ehemalig: Neusser Künstlerkreis)

Ausstellungen (ab 2017)
2020 Galerie amschatzhaus, Neuss
2020 / Ballhaus, Düsseldorf/Gruppenausstellung
DRU Industriepark Ulft (NL)/Huntenkunst Fair
Rathaus Stadt Korschenbroich/Kunstfrühling
2019 Hansastraße, Neuss/Potentiale, Jahresausstellung Kunst.Neuss
Galerie-Werkstatt Bayer Dormagen/Realität & Fiktion (E)
Photo/Media art fair, Zollverein Essen/Förderfläche für junge Talente
Landgericht Düsseldorf/Fotografien vom Düsseldorfer Fotoclub
Kunstmüllerei Düsseldorf/Guerilla Flash Art 3.0
Kloster Langwaden, Grevenbroich/Kunst + Rad
Drusushof 1, Neuss/15. Neusser Kulturnacht/Young & Awesome Art Show
Galerie plan.d, Düsseldorf/Und die Wände schauen zurück
Kunstmeile, Unterbach Düsseldorf/Gastkünstler
Kloster Langwaden, Grevenbroich/Sonnenuhr_Zeit ist Leben. Lebenszeit.
Städtischen Galerie Kaarst/Herbstausstellung Kaarster Künstler
2018 Broekmann Fine Art, Düsseldorf/Nacht der Museen
3M Deutschland, Neuss/Ausstellung im Kunstflur
Kunst/Mitte Kunstmesse, Magdeburg/Young Talent Space
Kulturforum Alte Post, Neuss/71.Jahresausstellung Kunst aus Neuss
2017 Broekmann Fine Art, Düsseldorf/Showroom Thelen & Drifte
4.Photo-Popup-Fair, Stilwerk Düsseldorf/Young Talent Wall

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[templatic_columns layout=“two_third_last“ title=“Ausstellungen Galerie amschatzhaus“]

Werke


Ausstellung Frühjahr 2020: 3030 – Back On Earth
Vernissage am 8. Februar 2020 um 16.30h

„Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 3030. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs „Back on Earth“, das mit seiner Besatzung viele Jahre lang unterwegs war, um die alte Welt zu erforschen, ob es noch Leben und Zivilisationen gibt, nachdem die Erde vor vielen Jahren und eigentlich für immer verlassen wurde.“ So oder ähnlich könnte der Vorspanntext eines Science-Fiction-Filmes nach Amédé Ackermann beginnen. Allerdings dreht der Künstler mit seinen so real wie utopisch wirkenden Bilder den Spieß um. Denn anders als beim bekannten Raumschiff Enterprise, nach deren Filmtheorie die Menschen im neu entdeckten Weltraum Allianzen mit außerirdischen Lebensformen geschlossen haben, wagt Amédé Ackermann in der kommenden Ausstellung der Galerie amschatzhaus einen Blick in die Zukunft, bei dem die Menschen nach 1010 Jahren zur Erde zurückkehren um ihre veränderten Gegebenheiten zu erforschen.

„Ich möchte mit meinen Fotos einen Denkanstoß geben und dabei den Betrachter ermutigen sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Science-Fiction fernab der dunklen Hollywood-Fantasien aus dem Kino und ohne Gebrauch einer „moralischen Keule“. Sich von den geschaffenen Bildwelten inspirieren zu lassen, um sich eine eigene Zukunftsvisionen zu schaffen, das ist mein Ansatz bei dieser Schau“, erklärt Amédé Ackermann, für den die Fotografie lange Zeit nur ein Hobby war. Der gebürtige Neusser hat eine Ausbildung zum technischen Zeichner gemacht und erst im Laufe der Zeit die vielfältigen Möglichkeiten erkannt, sich mit der Fotografie auszudrücken, Erlebtes zu verarbeiten und Wahrnehmungsräume zu verändern. Denn genau hierin liegt die Stärke Ackermanns.
Schon im alten Pompeji versuchte man, mittels perspektivischer Darstellungen, Dreidimensionalität vorzutäuschen, Raumdimensionen zu verändern und damit einen Ausblick auf Phantasielandschaften zu erzeugen. Als Trompe-l’œil, aus dem französischen übersetzt bedeutet es „täusche das Auge“, malte man Scheinarchitekturen wie Ausblicke aus vermeintliche Fenstern und Kuppeln. Räume wurden damit zum Ruhm des Auftraggebers vergrößert und gönnten demselben einen genussvollen, humanistisch geprägten aber fiktionalen Landschaftsausblick.

Amédé Ackermanns oft großformatigen Bilder in Schwarz-Weiß, sieht man den Täuschungsversuch zunächst nicht an. „Mir ist es wichtig, dass meine Fotos, obwohl sie montiert sind, natürlich wirken.“ Schlicht oder erhaben befinden sich Architekturen an Orten, denen man zutraut real zu sein. Außergewöhnliche Hausformen oder Sakralbauten stehen exponiert in Mondlandschaften, die sich dennoch auf der Erde befinden, ein kleines Gebäude aus Korschenbroich-Liedberg macht einen Ausflug in die Bergwelt von Garmisch oder in einer Brückenspiegelung an der Mosel macht sich ein Astronaut auf zu den Sternen. „Denn die Sehnsucht nach Entdeckung macht uns neugierig auf das Unbekannte“, erläutert Ackermann.
In dieser ersten Ausstellung der Galerie amschatzhaus im neuen Jahr zeigt Amédé Ackermann neue Fotos und Fotomontagen, die die Vision erzeugen, wie unsere Welt im Jahr 3030 aussehen könnte, wenn wir zurückkommen, wir Menschen, die wir die Welt in unserem Jahrhundert vielleicht in existenzielle Bedrängnis gebracht haben. Können wir den Blick auf diese Zukunft wagen? Ein Gang zur Vernissage von Amédé Ackermann lässt die Betrachter in einen echten Raumanzug schlüpfen und Überraschungen erleben.

Vernissage am 08. Februar 2020 um 16.30h, der Künstler wird anwesend sein.