BETTINA BALLENDAT

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BETTINA BALLENDAT

Geboren 1957 in Bochum
1981 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf Bayreuth-Stipendiatin, Cadenabbia Stipendiatin
1985 Meisterschülertitel und seitdem tätig als Vertretungslehrerin, Lehrerin in staatlichen Schulen, Dozentin und als freischaffende Künstlerin.

Seit 1988 bis heute: Gründung, Aufbau, Organisation und Leitung der Bergischen Kunstschule in Bergisch Gladbach, einer studienvorbereitenden Abendschule für gestalterische Studiengänge
(www.bergische-kunstschule.de)
Projektarbeit mit Kindergruppen in Flüchtlingsheimen und Brennpunktarbeit in Kölner Jugendzentren und der Diakonie Michaelshoven

Einzelausstellungen

2014 Kulturkirche Köln, Köln Rondorf
2013 loft, Köln
2012 Galerie amschatzhaus, Neuss
2011 Skulpturenpark Stammheim
2010 Skulpturenpark Köln Stammheim
2009 BBK Köln, Frankenwerft
2008 Redaktion Rhein-Sieg-Anzeiger
2006 camera artis, München
2005 Städt. Galerie Villa Zanders, Berg. Gladbach
2004 Kunstmuseum Euskirchen
2002 Kunsthaus Nümbrecht
2001 Pantheon Theater, Bonn
2000 Bruno Goller Haus Gummersbach
1999 Burg Wissem, Troisdorf
1997 Ausstellungshalle Felten und Guilleaume, Köln
1996 Staatstheater Darmstadt
1995 Zündorfer Wehrturm des Stadtmuseums Köln
1994 Schwerinsches Palais Berlin
1994 Museum Bernburg
1993 Stadtmuseum Siegburg
1992 Städt. Galerie Villa Zanders, Berg. Gladbach
1991 Galerie Glockengasse Köln
1990 Forum Kunst Rottweil
1989 Galerie am Werk, Leverkusen

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2015 Skulpturenpark Stammheim
2013
Galerie SK Solingen
2012
Frauenmuseum Bonn
2012
Museum of Modern Art, San Francisco
2009
Galerie Plan D, Düsseldorf
2007 
Skulpturenausstellung Schlosspark Köln Stammheim
2006 Teilnahme an den Ausstellungen “ Kunstquadrate”, Zollverein, Essen
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Werke


Ausstellung Herbst 2015: portraits – Skulpturen und Zeichnungen
Ausstellungsdauer 05.09.-31.10.2015

In der ersten Ausstellung nach der Sommerpause startet die Galerie amschatzhaus das Herbstprogramm mit den außergewöhnlichen Arbeiten der Künstlerin Bettina Ballendat. Der Anblick ihrer Plastiken ist immer wieder überraschend, was besonders ihrer spezifischen Arbeitstechnik geschuldet ist: Denn diese Skulpturen bestehen ganz und gar aus Wachs, das, ganz allmählich, „Schicht um Schicht“ aufgetragen wird.
Die Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf, die ihre Kompetenz auch sehr erfolgreich als Leiterin der „Bergischen Kunstschule“ an ihre Schüler weitergibt, zeigt ganz neue Arbeiten, die unmittelbar für die aktuelle Ausstellung entstanden sind. Unter dem Titel „portraits“ sind hier intensive Skizzen, Collagen und Skulpturen zu sehen, die einmal mehr unter Beweis stellen, dass Bettina Ballendat einen ganz eigenen Weg der künstlerischen Darstellung eingeschlagen hat. Da sind zum einen die „Menschen aus Wachs“: mannshohe Skulpturen oder geheimnisvolle Kopfportraits; allen ist eigen, dass sie aus Kerzenresten entstanden sind und daher so schillernd wie schüchtern eine Vielzahl von Geschichten erzählen. Das Kerzenwachs ist in Hunderten von Texturen an- und abgetragen worden, um den Figuren Leben einzuhauchen, ein langer Prozess des Werdens mit erstaunlichen Ergebnissen.
Bettina Ballendat bedient sich in ihrem künstlerischen Werk stilsicher mehrerer Genres; dies belegen ihre gleichermaßen starken Beiträge auch in der Malerei, der Zeichnung und in den Collagen. In der aktuellen Ausstellung zeigt sie zudem noch Tuscheskizzen. Zarte Linien, die schon im Prozess des Suchens nach einem Weg auf dem Papier sehr präzise und formal perfekt gesetzt werden, bilden Personen und Handlungen ab, die in bestimmten Beziehungen zueinander stehen und Ruhe oder Spannung erzeugen.
Es ist augenscheinlich, dass Bettina Ballendat arbeitet, um dem Betrachter neue Facetten des Menschseins aufzuzeigen. Der „Mensch“ als Kategorie und Dimension wird von ihr in jeder Arbeit neu erfunden und interpretiert, so vermittelt sie dem Beobachter auf eine besonders konzentrierte Weise einen Blick auf das Wesentliche des Lebens, von der Geburt bis hin zum Tod, sichtbar gemacht durch die vielen Schichtungen und Häutungen, die ein Mensch im Laufe seines Lebensgangs durchmacht. Es stellt sich die Frage, ob wir nicht alle wie diese Wachsfiguren sind, Erlebnisschichten legen sich übereinander, scheinen sich zuzudecken und bleiben im Untergrund dennoch stets präsent, durchscheinend.


Ausstellung Winter 2012: Wie Wachs – Skulpturen und Zeichnungen
Bettina Ballendat rückt den Menschen nahezu auf den Leib. Fast mit dem Stift streichelnd, pirscht sie sich an ihre Modelle an und dabei bewahrt sie gleichzeitig eine Distanz, die den Respekt vor den Menschen und dem Leben geradezu spürbar werden lässt. Mit Graphit, Kohle, Tusche, Tinte oder Kreide erzeugt Bettina Ballendat eine stark differenzierte Farbigkeit, das von ihr gewählte Bildrepertoire zeugt immer von hoher Konzentration und Einfühlung in das Dargestellte. Versatzstücke aus Körpern, Körperteilen und Portraits werden als Symbole des Lebens interpretiert und bewirken eine besondere Spannung auf dem Blatt oder im Raum.
In der Galerie amschatzhaus zeigt Bettina Ballendat unter dem Titel „Wie Wachs“, neue Skulpturen und Zeichnungen. Dass sie sich sicher in diversen künstlerischen Genres bewegt, zeigen ihre gleichermaßen starken Beiträge in den Bereichen Malerei, Zeichnung und Skulptur. Die Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf, sicherlich geprägt von Professor Bobeck in der Malerei und von Professor Schiff in der Bildhauerei, brilliert mit Skizzen, Zeichnungen, Collagen, mit Mischtechniken und Plastiken, die immer den Mensch ins Zentrum stellen und sich dieser rätselhaften Spezies in ihrer eigenen Art und Weise atmosphärisch annähert.
Besonders die Wachsskulpturen veranschaulichen diese spezielle Note in Ballendats Arbeit. Allerlei Kerzenreste, gesammelt von Nachbarn und Freunden, verarbeitet sie zu geheimnisvollen Portraits, deren Geschichten so schillernd erscheinen wie die Farbschichten der Vielzahl von Kerzen aus denen sie entstanden sind. Schicht um Schicht wird der Mensch und der jeweils betrachtete Körperteil geformt, und hier kommt die besondere Faszination ihres künstlerischen Zugriffs sehr gut zum Tragen.
Vielleicht ist es das Sichtbarmachen von Licht und das damit verbundene Sichtbarmachen der unzähligen Geschichten, die menschliches Leben ausmachen, welche die Zeichnungen und Skulpturen Bettina Ballendats beim Betrachter unvergesslich machen.
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