MARK MET

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MARK MET

geboren 1955 in Alkmaar
1980-1981 Freie Akademie Den Haag
1981-1983 A.K.I. Enschede
1985-1987 Rijksakademie für Bildende Künste Amsterdam
Seit 1983 Ausstellungen im In- und Ausland (Schweiz, Japan, Island, Thailand, Türkei und Deutschland). Fotoinstallationen, Textinstal-lationen, Objekte und Performances Mark Met

lebt und arbeitet in Amsterdam

Fotografie/Textinstallationen/Performances (Auswahl)

2011 Performances in der Orangerie z.B. „one sheep – two sheep – black sheep“, artclub zu s-pur kuratiert von Petra Deus, PAERsche Boutique
„Lechenich PrivART“ Installation in Gärten; Affenzeichnungen auf Baumstämmen
„Kunst trifft Kohl“ Installationen in Schrebergärten in Münster-Kinderhaus (Katalog)
„en nu komt de aap uit de mouw – des Pudels Kern“ artgenossen Lindlar (Einzelausstellung) 2010 „Spucken wie ein Lama – Rauchen wie ein Vulkan“ Kulturpalast Wedding International Berlin (Einzelausstellung)
2009 „Orakelpflanze“ mit Dagmar Hugk, Heide Weidele, Carola Willbrand, Galerie Heinz Bossert, Köln
„360 o“ Halle Zehn, CAP Cologne e.V. Clouth-Gelände, Köln kuratiert von Dorothee Joachim
„Geistesblitze/Hersenflitsen“ mit Carola Willbrand, Kunstwerk Köln (Katalog)
2008 „Een paar apart – ein besonderes Paar“ Galerie einmalich, Roetgen mit Carola Willbrand
„Mittelmeerbiennale“ Köln, Rathaus, Fotoinstallation und Performance
„Köln liegt am Mittelmeer – Amsterdam auch“ mit Carola Willbrand
2007 „Interessante Alternative“ Performance Installation Galerie im Turm, Köln (Einzelausstellung)
„Klamauk“ Performance mit Carola Willbrand, artclub Köln
„Es kommt ja, es kommt ja, Chaos Spätzle Ausstellung, Performance Kultur Palast Wedding International Berlin
„Das lebende Modell“ Performancefestival impact 07 Bergheim, Publikumspreis
„art of encountering Kunst der Begegnung“ deutsch-japanische Performances unangekündigt im öffentlichen Raum in Köln, asa european, E.P.I.Zentrum NRW, Studio Hechima ArtSo On, kuratiert von Boris Nieslony
2006 „Der Jäger und die Wilde Frau“ mit Carola Willbrand Installation zu Ausser Haus Schloß Burgau, Düren, D; Eifelmuseum Blankenheim, D
„Komplex“ 6. Bielefelder PerformanceStipp mit Carola Willbrand, D
2005 „Von Kopf bis Fuß – Van Top tot Ten“ Ausstellung mit Carola Willbrand Luther Turm, Köln D mit der Performance „Gorilla mit Kreuzen“
„Kölsch Köylü – Alles hat seine Zeit“ Datça Türkei, Performance, Film mit Carola Willbrand
„Thai German Art Exchange“ Galerie Haferkamp, Köln, D, King Mongkut’s Institute of Technology Bangkok, Silpakorn University Art Center Bangkok, Thailand
„Gorilla mit Kreuzen – springend“ Vitrinenprojekt Amsterdam, NL
2004 „Mitten am Rand“ Intern. Fotoszene Köln, KölnSalon e.V. Anatomisches Institut der Universität zu Köln, D
„ON NOW The private View – FeMale Transformation Performance mit Carola Willbrand Kunstverein Eschweiler
„Wie lange kann ein U-Boot-Kapitän unter Wasser bleiben?“ Foto, Film, Performance, Installation Kunstraum Marianne Tralau, Eckernförde, D 2003 Vota – ein sizilianisches Wahlbüro nach der Wahl“ Installation Schwarze Madonna Den Haag, NL
„Das Leben warm halten“ Fotoinstallation Loods 6 Amsterdam, NL
„Gorilla trommelnd“ Performance Rosenmontag Köln, D
„Der Mann im weißen Anzug“ Performance zu den Offenen Ateliers Amsterdam, NL
„Der Freddie“ Performance in Arti Amsterdam, NL zu „Die großen Ferien“
„Der MetMann, der PutzMann“ Performance Luther Turm Köln, D
„Der Mann ohne Schmerzen“ Performance Loods 6 Amsterdam, NL
„Kommen Sie nach Hause“ reisende Ausstellung in Wohnungen, Chicago, Tokio, Köln, Frankfurt, Amsterdam

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[templatic_columns layout=“two_third_last“ title=“Ausstellungen Galerie amschatzhaus“]

Werke


 Ausstellung 2012: Zum Strammen Hund Zeichnungen, Textbilder, Performances

Mark Met ist Zeichner, Fotograf und als Aktionskünstler oft sein eigenes Alter Ego. Mischwesen aller Art verdanken ihm ihr Leben: religiöse Waldgorillas und brunftig erscheinende Jäger im Kindermärchenland, Figuren, die in ihrer Deplatziertheit keine Erlösung finden können und den Wanderer heimsuchen. Die hilfsbedürftigen Sympathieträger und Sprachrohre des Künstlers verwandeln den harmlosesten Ort in terra incognita, in diesem Fall nun die Galerie amschatzhaus, wo Mark Met furiose Zeichnungen und Tafelwortspiele unter dem Motto „Zum Strammen Hund“ präsentiert.

Die Zeichnungen sind ein naturalistisches Feuerwerk einer Horde von Plüschaffen, die wohl bereitwillig Ihrem Meister Modell gestanden haben. Die Affen scheinen Geschichten erzählen zu wollen, stellen die Welt in Frage oder beantworten – liebevoll und in Partnerschaft umarmt – die Fragen, die ihnen gestellt wurden. Der Kosmos erschließt sich vor allem dann wenn man weiß, dass Mark Met auch den Affen als eine Art Verkörperung seiner Selbst versteht, als ein Männlichkeitsmuster, das durch äußere Umstände bestimmt wird und immer wieder Probleme aufwirft.

Die Kraft des Wortes bündelt Mark Met auf bunten Bildertafeln. Übergroße, teilweise paradoxe Wortportraits stellen Fragen an den Betrachter und spielen mit der Interpretierbarkeit der Wörter. Kann ein Hund stramm sein? Ist „Zum Strammen Hund“ ein Ort? Oder ist beides irgendwie fehlerhaft, und trotzdem richtig? Und schon ist man inmitten einer der Verwechselungswortspielkomödien des Künstlers angekommen. Zur Vernissage am Samstag, den 24.03.2012 um 16.30h tritt Mark Met als lebendes Modell im Fotorahmen auf, getreu nach dem Nord-Holländischen Leitspruch: „Normal ist verrückt genug“. In Mark Mets Worten bedeutet das: „Normal heißt, der Mensch weiß, wo er hingehört, und wie er zu leben hat“. Daher sind es vornehmlich Männerbilder seiner Kindheit aus den 50er Jahren, die Mark Met in seinen Fotoromanen und Performances zeigt und neu belebt. Die Vorstellung vom Bild des Mannes in dieser Zeit war eindeutig, schwarz oder weiß und ungebrochen. Doch im Rückblick verliert dieses Bild vom Mann seinen Glanz. So steht Mark Met den Männerbildern seiner Kindheit ambivalent gegenüber und formuliert anhand dieser Figuren der Vergangenheit performative Aussagen zum Bild des Mannes in der heutigen Zeit.

Mark Met versuchte im Kölner Zoo, die Lamas zum Spucken zu bewegen – in allen Farben des Regenbogens. Das hat aber nicht geklappt. In der Galerie amschatzhaus wird Mark Met es nochmals versuchen mit der Kraft seiner Zeichnungen und Performances.
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