WOLFGANG FREUND

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Wolfgang Freund

ist Maler, Cartoonist und Mediendesigner geb. 1966 in Köln

Nach dem Abitur zweijährige Ausbildung zum Grafikdesigner bei Seri-Grafik in Köln. Anschließend Studium der Malerei bei Prof. Michael Buthe an der Düsseldorfer Kunstakademie.

lebt und arbeitet in Köln als freier Künstler und Grafiker

Einzelausstellungen (Auswahl)

2011 „Im Frühtau zu Berge“, Artcorner, Köln
2010 „springbreak“, Artcorner, Köln
2005 „Minimells“, Galerie Lauth, Mannheim
2003 „Minimells“, Galerie Hohmann, Köln
2003 Minimells“, Stadtbibliothek, Köln
2001 „Pixel“ Salonkarton, Köln
1996 „Pixel“ Galerie Moos, Heidelberg
1994 „Glotze“ Galerie Moos, Heidelberg
1992 Galerie Tittel, Köln
1991 „Virus“, Galerie Kunstschalter, Köln
1991 „Virus“ Studio Dumont, Köln 1988 Galerie Engels, Köln

Gruppenausstellung (Auswahl)

2011 „Künstler für die Halle 10“, CAP Cologne, Köln
2010 „Labyrinth“, Kolbhalle, Köln
2009 „Deutschland fehlen die Kinder“, Flora, Köln
2008 „Das Tier im Künstler“, Kunst und Ausstellungshalle im Kölner Zoo, Köln
2006 Ambiente Messe, Walentowski Galerien, Frankfurt
2006 „Faszination Fussball“, Landesmuseum, Stuttgart
2005 „Don Quijote“, Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück
2004 „Minimells“, Galerie Hülsmeier, Osnabrück 2004 „Minimells“, Galerie am Stern, Essen
2003 „Haut“ – Galerie Susanne Zander, Köln
1999 Kunstmarkt Düsseldorf
1999 „?000“ – Galerie Exit Art Köln
1998 Galerie Incontro – Art Multiple, Kunstmesse Düsseldorf
1998 „Hallo Blalla – Tribute to Blalla W. Hallmann“, Galerie Susanne Zander, Köln
1998 „Portraits“, Galerie Incontro, Eitorf/ Sieg
1996 „German Street Art“, Bunker Gallery , New York
1995 „American Gravity“, Moths Art Contact, McKinsey Company, Köln
1995 Galerie Engels, Köln
1993 Galerie Engels, Köln
1992 „Buy-Buy“ Galerie Moos, Mannheim
1992 „Independent Art“, Galerie Moos, ART Frankfurt
1991 Förderkoje auf der ART Nürnberg
1991 „Präsente/ Galerie Moos, Mannheim
1990 „Zehn vor 2000“ RTL Galerie Köln 1990 Galerie Krähe, Basel
1989 „Freies Rheinland“ Zollhof, Düsseldorf

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[templatic_columns layout=“two_third_last“ title=“Ausstellungen Galerie amschatzhaus“]

Werke


 Ausstellung 2011: Taste o Steron – Witzig-groteske Urbanismen zwischen Comic und Graffiti

Mit ihrer elften Ausstellung präsentiert die Galerie amschatzhaus einen Künstler, der ebenso vielseitig wie radikal ist. Wolfgang Freund ist ein Kunstpirat, nicht nur weil er einst einer Kölner Graffiti-Truppe dieses Namens angehörte. Sein Malstil und seine spezifische Formensprache wildern im Zeichenrepertoire der Städte, verfremden die Wirklichkeit zu einem gnomischen, comichaften Zerrbild ihrer selbst. Die Herkunft dieses Stils ist unzweifelhaft die Street Art, deren Ausdrucksmittel Wolfgang Freund, einst Buthe-Schüler an der Kunstakademie Düsseldorf, durch sein großes malerisches Vermögen allerdings erheblich erweitert und inhaltlich vertieft. Seine Themen sind der alltägliche Wahnsinn oder zeitpolitische Fragen, aber auch klassische Sujets der Malerei wie Landschaften oder Figurenporträts, die Freund auf seine ganz eigene Weise interpretiert.

Eine urbane Lebensfreude schrillt aus seinen grellbunten Figurenensembles, die ein über Jahre gewachsenes Arsenal grafischer Eingriffsmöglichkeiten inszenieren: Fratzen, menschliche Körperteile, die eine losgelöste Existenz führen, etwa gefräßige Bissmünder ohne Leib oder wurmartige Geschöpfe mit Glupschaugen, aber auch Blüten, Herzen, Tiere – eine Vielzahl moderner Graphismen fügen sich zu einer flirrend-oszillierenden Bildfläche, deren Details für den Betrachter kaum zusammenzubringen sind.

Nicht verstandesmäßiger Zugang ist hier gefragt, sondern ein unmittelbares Einlassen auf die Bildwelten, Ästhetik also im buchstäblichen Sinne: Hinschauen, die Wahrnehmungsirritationen akzeptieren. Was Freund hier entfaltet, sind zeitgenössische Hieroglyphentafeln, die im Einzelnen vielleicht unverständlich bleiben mögen, aber in Gestaltungsabsicht und Aussagewillen des Künstlers durchaus einleuchten. Denn Wolfgang Freunds Malerei hat sich eine naive Unmittelbarkeit bewahrt, die sie für Kenner wie für Laien zugänglich und handhabbar macht und selbst Kinder reagieren auf seine bunten Farbwelten.

Solcherart ist es nicht verwunderlich, dass Freund sich auch im Comicbereich einen Namen gemacht hat und für die Online-Ausgabe der Kölner Stadt-Anzeigers seit 2006 seine schräge Anarcho-Cartoontruppe Minimells zeichnet. Bisher sind fast 1000 Bildgeschichten entstanden, in denen Themen der Zeit karikiert und ad absurdum geführt werden. Wolfgang Freund wurde 1966 in Köln geboren. Nach einer Ausbildung als Siebdrucker in einer Kölner Grafikwerkstatt studierte er an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Prof. Michael Buthe. Anfang der Neunziger Jahre war er Mitglied der Künstlergruppe „Kunstpiraten“, seither hatte er zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In und Ausland. Zwischen 1992 und 1994 leitete er den Pop Art Shop „Treasure“ in Köln, eine Produzentengalerie die sich der Produktion künstlerisch veredelter Alltagsgegenstände widmete. Neben der freien Malerei arbeitet Freund auch für Werbeagenturen, TV-Sender, Musikbands u.a.

Einen guten Eindruck seiner Arbeit vermittelt die Webseite.
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