Janice Orth

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in London geboren
lebt und arbeitet in Erkelenz
Seit 1993 als freischaffende Künstlerin tätig. Kunstpädagogin
Seit 1998 Dozentin für Malerei u. Zeichnen
Seit 1998 Bildung bei Prof. Hungerberg, Prof. M. Lüpertz, Prof. Qi Yang, Prof. Harald Fuchs, Katarina Feldhues, Gottfried Schumacher

Einzelausstellungen (Auswahl)
2016 Linienwege – Galerie amschatzhaus, Neuss
2015 Kunsttour 2015 im Kreis Heinsberg, „offenes Atelier“ Kunsttour BBK Aachen.
2014 Reflection – Galerie Judith Dielämmer Grevenbroich
2013 Zwischen Boden und Kuppel Aachen
2012 Genius Loci Maastricht NL
2011 Art in Focus/Alternate Current Hasselt BE
Städtische Galerie Geilenkirchen. Galerie Henn Art, Maastricht NL
2010 Tageskunst – KUKUK Belgische Zollhaus Raeren BE
wochenweise – BBK Galerie Aachen (K),
2009 Tageskunst – Galerie Haus Spieß Erkelenz (J)(K)
2007 Galerie Alte Lateinschule Viersen
2004 Mensch u.Raum – Schloss Zweibrüggen, Übach-Palenberg
2003 Kunstverein Erkelenz

Ausstellungsbeteiligung (Auswahl)
2016 Kunsttour Heinsberg GEDOK A46 On Tour.
De
Kerken Foto Ausstellung Schunck Collectors House, Heerlen NL (K) PLING 1, GEDOK A46, Werft 77
Düsseldorf, PARALLEL BBK D`Dorf zu Gast beim BBK Bonn Rhein-Sieg (J), Muss Kunst 45+5 BBK D`Dorf Landtag NRW D`Dorf
2015 Februart BBK Düsseldorf. Mine Mapping Euregionales Projekt Aachen. Kunsttour Heinsberg, BBK
offene Künstlerateliers Aachen, Terre des Hommes Kunstauktion (K), „zu wenig Platz“ Kunstprojekt Lebenshilfe Heinsberg (K) Eine Kunstalle GEDOK A46,Düsseldorf, Accrochage Aachen. „en miniatur“ Kunstverein Canthe. Minen Matinee Museum Zinkhütter Hof Stolberg (J), Photoweekend 2016, Inside- Out, BBK Düsseldorf (J), BBK Jahresausstellung 2015 (K)
2014 BBK trifft Verein Düsseldorfer Künstler Düsseldorf (J), Galerie van Eyk „Reichweite“ GEDOK A 46, (J)(K), Zwischen Himmel u. Erde Aachen,
2013 Galerie Juvénal Huy BE (K), Art on Stage Maastricht NL, Intercultura – Galerie Atelierhaus Aachen.
J.Orth trifft H.Horn CANTHE Kunstverein Hückelhoven, Steinkirche Wassenberg, Galerie Judith Dielämmer Grevenbroich
2012 „Sempre Verde“ Düsseldorf u. Frauen Museum Bonn.Art Exchange Grenzenlos Heinsberg (K),
22. Kunstmesse Frauen Museum Bonn BK 12 Aachen
2011 Eurode Kunstroute Herzogenrath, Dielämmer 11, Grevenbroich
2010 „Zeitgleich/Zeitzeichen“ BBK überall, 100 Künstler, Couven Museum Aachen(K)
2009 Lange Nacht der Museen Aachen (K),
2008 100 Künstler Museum Ludwig Aachen (K)
2007 „Ich kann gehen“ Berlin,Landau, Bremen (K)
2006 „Kunsttransfer“ Sparkassenstiftung Heinsberg
2005 Deutsche Bank Königsalle, Düsseldorf
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Werke


Ausstellung Winter 2016: Linienwege
Am 19. November 2016 präsentiert die in London geborene Künstlerin Janice Orth in der Galerie amschatzhaus in Neuss-Holzheim neue Arbeiten unter dem Titel Linienwege. Janice Orth prägt mit den Bildelementen Linie, Licht und Schatten extreme bildnerische Ausdrucksformen. Während Bilder oftmals mit dem Setzen einer Linie beginnen, ist es bei Janice Orth genau umgekehrt: Wie eine Art Ausrufezeichen wird bei ihr die Linie zum Abschluss eines Werkes eingesetzt. Mit differenzierten Richtungsänderungen scannen ihre Linienwege imaginäre Landschaften ab, vergleichbar vielleicht mit dem Zeigefinger, der an der Scheibe eines Aquariums versucht, die Schwimmrichtung eines Fisches zu beeinflussen.

Janice Orths Bildinszenierungen erfüllen die Leinwände mit schillernden Varianten aus Licht, Formen, Farbe und Bewegung. Die versierte Kunstdozentin, die sicherlich durch ihre Professoren Markus Lüpertz, Qi Yang und Harald Fuchs geprägt wurde, setzt sich immer wieder über die gewöhnlichen Bezirke wahrnehmbarer Realität hinweg. Natur und Naturphänomene werden zu malerischen Kompositionen. Assoziationen mit Landschaften sind gewollt, wenngleich sie frei fluktuierend vom Konkreten abstrahieren. Durchgehende Linien, in einem feinen Pinselstrich über diese Motive gezogen, wirken ordnend und irritierend zugleich. „Die Malerei ist stark meditativ und verlangt von Urheberin wie Schauendem ein hohes Maß an Konzentration, damit sich dieser besondere Blick in die Tiefe hinter der Oberfläche einstellen kann“, so umschreibt die Kunsthistoriker Angelika Hille-Sandvoß die komplexe Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Werk von Janice Orth.

In der aktuellen Ausstellung in der Galerie amschatzhaus wird Orth, neben ihrer beeindruckenden Malerei, ebenfalls Skulpturen zeigen. Eine profane Fahrradreparatur wurde zum Anlass dafür, Gummischläuche ineinander zu drehen, zu wickeln oder in Teilstücken zu Skulpturen anwachsen zu lassen, von denen einige Exemplare vor Ort zu sehen sein werden.

Für Orth ist die Kunst ein weites Spielfeld, neben der Malerei arbeitet sie in den Bereichen Fotografie, Video- und Lichtinszenierung. Auch das verdeutlicht einmal mehr die Affinität der Künstlerin zu Licht und Schatten. Die Bilder von Janice Orth bieten kaum Orientierung, wir sehen kein Oben und kein Unten, keinen Anfang und kein Ende und doch werden durch den dezidierten Einsatz von Hell- und Dunkeleffekten Orientierungshilfen für den Betrachter angeboten. Eine vage Linienstruktur, die an Licht- und Schattenautobahnen erinnert, markiert den experimentellen Versuch, Elemente aus den anderen Medien auf die Malerei zu übertragen.

Kunst kann Meditation sein, kann Ruhe und Ausgeglichenheit ausstrahlen und den Betrachter dazu einladen, sich in einen Raum der philosophischen Betrachtung zu begeben. Janice Orth schafft es, die Rezipienten ihrer Werke an einem geheimnisvollen großen Ganzen teilnehmen zu lassen, so mächtig, dass er sich dem nicht entziehen kann. Die sanften Farbnuancen, die Ruhe im Bild, das „Nicht-Grelle“ ist es, was uns bannt in einer Zeit, in der die lauten Töne alles überborden. Janice Orth bietet uns eine intensive Kunst, die uns Mut macht, die Ruhe zu sehen.
Ausstellungsdauer: 19.11.2016 – 19.01.2017.

Täglich geöffnet nach telefonischer Vereinbarung unter 0171-545 7885